Ausgangslage
In Zeiten von immer schwierigeren Märkten, homogeneren Produkten und Dienstleistungen und der Wichtigkeit von Social Media und Online-Marketing spielen Emotionen eine zunehmend bedeutendere Rolle. Der Einbezug von Persönlichkeiten aus Sport, Kultur und Showbusiness ist die Basis für eine erfolgreiche Emotionalisierung. Doch der Bekanntheitsgrad der Persönlichkeit (z.B. Grösse seiner Community) und eine persönliche Beziehung reichen bei weitem nicht aus, um eine solche Partnerschaft erfolgreich zu gestalten.
Erfolgsfaktoren
- Marken-Fit: Die Positionierung von Markenbotschafter und Marke müssen glaubwürdig passen. Ein gegenseitiger Wertetransfer muss angestrebt werden.
- Nutzungs-Fit: Die Aktivierungsstrategie und die damit zusammenhängenden Massnahmen des Unternehmens sollte für den Markenbotschafter glaubwürdig und machbar sein (Qualität, Quantität, Art der Aktivitäten)
- Beziehungs-Fit: Unternehmen und Markenbotschafter müssen eine gute Basis für eine Zusammenarbeit finden. Die „Chemie“ muss stimmen. Eine partnerschaftliche Basis muss gegeben sein.
- Deal-Fit: eine längerfristige Partnerschaft sollte angestrebt werden. Die Vertragsbedingungen müssen für beide Seiten interessant sein und Entwicklungspotenzial beinhalten
Der samm Ansatz
In unserer täglichen Arbeit stellen wir fest, dass auf Unternehmensseite häufig der Nutzungs-Fit sowie der Beziehungs-Fit unterschätzt werden. Auf Seiten der Einzelpersonen ist die fehlende Positionierung oft Ursache von einem opportunistischen Vorgehen und ausbleibendem längerfristigen Erfolg. Es hat sich gezeigt, wenn beide Partnerseiten diese Hausaufgaben erledigt und sich vor Vertragsunterzeichnung intensiv mit diesen Fragen beschäftigt haben, entstehen die gewünschten langfristigen Win-Win-Partnerschaften.